Über 300 Gäste bei erneuertem Fischessen
Seit einem Jahr haben die Mitglieder des Angelsportverein Honhardt e.V. das Fischessen in der Sandberghalle in Honhardt, neu geplant und vorbereitet. Dass die vielen Veränderungen gelungen sind, haben die begeisterten Gäste bei der Fischessenveranstaltung am 6.10.2018 bestätigt.
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Der Angelsportverein Honhardt e.V. ist in der Lage neue aktive, jugendliche und fördernde Mitglieder aufzunehmen!
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Biberschutzbeauftragter Kurt Strauß hält Bibervortrag in Honhardt

Der Biber kommt!“, unter diesem Motto waren der Fischerei-Hegebereich Neckar VII e.V. am Samstag, den 12.04.2014 in die Gemeinde Frankenhardt nach Honhardt mit 40 Teilnehmern zur Fachtagung angereist.

GruppenfotoDer Fischerei-Hegebereich Neckar VII e.V. besteht aus einem Zusammenschluss der Fischereivereine Ludwigsburg, Pleidelsheim, Freiberg, Ingersheim, Besigheim, Steinheim, mit dem Vorsitzenden Hans Rainer Würfel, die sich mit dem Ihnen noch nicht bekannten Thema Biber auseinandersetzten. Der Fischerei-Hegebereich bewirtschaftet den Neckar von Freiberg bis Besigheim auf ca. 18 km Flußkilometer bzw. 176 Hektar Wasserfläche und hat mit der kommenden Biberzuwanderung bislang wenig Erfahrung. Dazu war Fachreferent Kurt Strauß, Biberschutzbeauftragter des Ostalbkreises eingeladen worden. Organisiert wurde die informative Veranstaltung durch Roland Schiele, Vizepräsident des Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden Württemberg e.V..

Ebenfalls zu Gast waren der Frankenhardter Bürgermeister Jörg Schmidt und die Vorstandschaft und Gewässerwarte des Angelsportverein Honhardt e.V., die dem sehr aufschlussreichen Vortrag folgten.

Angler blicken auf ein intensives Jahr 2013 zurück / Hauptversammlung des Angelsportverein Honhardt e.V.


Frankenhardt / Die Mitgliederhauptversammlung des Angelsportverein Honhardt e.V. war gut besucht und mit zahlreichen Berichten, Ehrungen, den Neuwahlen des Vorstand und Ausschussarbeit sehr interessant.

VorstandMit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Markus Staiger und seinem anschließenden umfangreichen Bericht über das vergangene Jahr, staunte mancher nicht schlecht, was alles in einem Jahr geschehen ist. Angefangen beim Homepageteam (www.asv-honhardt.de) und dessen Aktivitäten, das Mitglied Manfred Holl mit großem Einsatz leitet, waren die Fischbesatzmaßnahmen, die erfolgreich durchgeführten Sanierungen des Löffelstelzweiher und des Dorfsees, das Fischessen, die Vereinsveranstaltungen, die Arbeit des Vereins-ausschusses und Vorstandes, sowie die Auswirkungen des Bibers, Gewässerpachten, Arbeitseinsätze und Reinigungsmaßnahmen, der Maschinenpark und die Mitgliedschaft die Hauptthemen.  Die Oberziele der Vereinsarbeit sind in den kommenden zwei Jahren die Durchführung eines Tag der offenen Türe, die Gründung eines Fördervereins und die Unterstützung des neuen Jugendleiterteams.  Die sehr gute langjährige Zusammenarbeit mit den Verpächtern wurde hervorgehoben.

HauptversammlungKassenwart Liane Bush Schneider trug den Mitgliedern einen glasklaren Kassenbericht vor, der die derzeitige und künftige Finanzentwicklung darstellte. Die Umstellung auf SEPA wurde erfolgreich durchgeführt.

Gewässerwart Klaus Gronbach, der stellvertretend für alle vier beim Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden Württemberg e.V. ausgebildeten Gewässerwarte berichtet, trug zu jedem Gewässer das der Verein betreut alle relevanten Themen informativ vor.

 Jugendwart Carsten Lenz, der für das Jugendwarteteam seinen letzten Bericht in seiner Amtszeit vortrug, wurde zusammen mit Dietmar Wänger nach 10 jähriger ehrenamtlicher Jugendarbeit im Verein abgelöst. Dass die Jugendarbeit Früchte trägt, das belegen die Zahlen der Jugendgruppe: 23 Jugendangler sind im Verein Mitglied, das gab es noch nie!

Manfred Biedermann, langjähriger Kassenprüfer, bestätigte eine mangelfreie Kassenführung, sodass die Entlastung die Bürgermeister Jörg Schmidt zum ersten mal durchführte einstimmig stattfand.

Angler des ASV Honhardt e.V. bergen angespültes 4m-Boot aus der Jagst

Im Rahmen eines Arbeitseinsatzes der aktiven Mitglieder wurde an der Gewässerstrecke Jagst neben verschiedenen Aufräum- und letzten Mäharbeiten des Jahres ein durch das starke Sommerhochwasser 2013 angespültes ca. 4m langes Kunststoffboot aus der Jagst geborgen. Die Gewässerwarte des ASV Honhardt und Mitglieder haben das Boot nach dem Sommerhochwasser 2013 an der Jagst im schwer zugänglichen Uferbereich zwischen Appensee und Steinbach / Jagst entdeckt. Es handelte sich nach ersten Einschätzungen um kein kleines Boot.

Mit dem eigenen ASV Vereinsruderboot wurde an die schwer zugängliche Stelle im Fluss herangefahren und versucht das angespülte und teils angesunkene Boot mittels einem Anker an geeigneter Stelle anzuhängen und aus dem Astwerk und Schlamm im Fluss auf der Ufergegenseite herauszuziehen. Es war von Vornherein jedoch nicht klar, ob diese Bergungsaktion überhaupt gelingen wird, denn der Zustand und die eigentliche nicht bekannte Größe des Bootes, die Bergungsfähigkeit an sich, waren im Vorfeld nicht abzuschätzen. Mit einem hinzugeholten Traktor mit Frontlader und Anhänger wurde das schwere Boot dann aus der Jagst heraus gehievt und zur Entsorgung in den Bauhof der Gemeinde Frankenhardt transportiert.

Dass es sich dann um ein stabiles aber leckgeschlagenes 4m langes und ca. 1,50m breites 4-Sitzer-Kunststoffboot handelt, zeigte sich nachdem der Schlamm entfernt war. Dem Zustand nach verbrachte das Boot aus Kunststoff schon etliche Jahre, wenn nicht Jahrzehnte in der Jagst und wurde mit großer Sicherheit bei jedem stärkeren Hochwasser immer wieder ein Stück weiter aus Richtung Ellwangen flussabwärts transportiert. Das zeigte sich auch an dem starkem Algenwuchs und sehr stark verrosteten Bootsankerketten. So eine außergewöhnliche Arbeit machen die Angler nicht alle Tage und so bringt das Angelhobby immer wieder Überraschungen mit sich. Bislang wurde an der Jagst schon einiges an Abfällen geborgen, aber bis jetzt noch kein so großes Objekt unbekannter Herkunft.

Markus Staiger, 1. Vorsitzender

Hochwasser im Juni verwandelt die Bäche zu Wildwasserstrecken

JagstaueDas Hochwasser im Juni 2013 verwandelte die kleinen Bachgewässerstrecken durch den tagelangen erheblichen Niederschlag zu Wildwasserstrecken, wie es sie normalerweise nur im Gebirge gibt. Randvoll und weit über die Ufer getreten sind die Jagst und der Steinbach. Die Jagst war gar nicht mehr wiederzuerkennen, die Zufahrtsstraßen in weiten Teilen überflutet. Das solche Hochwasser auftreten ist nich unüblich, aber immer wieder ein besonderes Ereignis mit Vor und Nachteilen für die Bäche und Flüsse. So ein Hochwasser reinigte z.B. die Bäche und Flüsse, sodaß neues gedeihen kann. Andererseits können die Fischbestände im seichten Wasser in den überschwemmten Wiesen nicht immer zurück in den Fluß oder Bach finden. Dann freuen sich der Graureiher oder der Storch auf einen Leckerbissen.

Das Fischbestände durch derartig starke Hochwasser auch verändern ist die loglische Konsequenz daraus. So erwartet nach jedem Hochwasser ein mehr oder weniger veränderter Fischbestand in der Jagst auf die Angler. 

Markus Staiger, 1. Vorsitzender

Angler leisten das ganze Jahr über Pflege um die Gewässer

Gerade in der Zeit ab dem späten Frühjahr bis in den Herbst hinein müssen die Angler des ASV Honhardt e.V. einen stetigen Beitrag für die Gewässerpflege aufbringen. So leisten die aktiven Mitglieder entlang der Uferstrecken an den Seen und Fluß 2-3 x Mäharbeiten pro Gewässer und pflegen so die wertvollen Uferstreifen. Hierzu gehört eine Portion Arbeitseinsatz, egal bei welchem Wetter, und es wird schon einiges an Kraft und Zeitaufwand verlangt.

Dieser summiert sich alleine für die Mäharbeiten auf ca. 600 Arbeitsstunden jährlich.

Neben den Mäharbeiten, die der Verein mit eigenen Mähmaschinen, einem Balkenmäher, einem Allradwiesenmäher, 4 Motorsensen und einigen Sensen und Rechen vollendet, haben die Angler auch die Bäume und Büsche immer wieder auszulichten oder auszuholzen, ansonsten würden diese durch übermäßigen Laubeinfall oder Verschattung zu einer schlechteren Wasserqualität durch die Faulgasbildung führen. Einige Mitglieder besitzen den Fachkundenachweis für den Umgang mit der Motorsäge, um die vereinseigenen 2 Motorsägen fachgerecht bedienen zu können.

Die Ufersteifen sollen durch diese Maßnahmen auch zugänglich bleiben, um auch dem Angler die Möglichkeit zu geben, sich mit seinem Angelgerät aufzustellen. Aber oft ist die Natur gerade an den nassen Ufersteifen rasant schnell und ehe man sich versieht gibt es schon wieder neue Triebe. Dass da die Arbeit nicht ausgeht, ist so eine einfache Rechnung.

Mit den größeren Holzeinschlagarbeiten oder Ausastungen, diese finden in der kalten Jahreszeit statt, nehmen sich die Mitglieder immer wieder eines nach dem anderen der Seegewässer vor. Dass diese Arbeit auch die Fitness und den Gemeinschaft fördert ist auch eines der Beispiele der Vereinskultur. Bei einem guten Vesper und Trinken schöpft man schnell wieder Kraft und weiter geht es mit dem Mähen oder Ausschneiden.  

Markus Staiger, 1. Vorsitzender