Über 300 Gäste bei erneuertem Fischessen
Seit einem Jahr haben die Mitglieder des Angelsportverein Honhardt e.V. das Fischessen in der Sandberghalle in Honhardt, neu geplant und vorbereitet. Dass die vielen Veränderungen gelungen sind, haben die begeisterten Gäste bei der Fischessenveranstaltung am 6.10.2018 bestätigt.
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Fleckenbachsee-Sanierungen 2017-2018
Bereits im Herbst vor dem Ablassen des Fleckenbachsees waren mehrere Sanierungsmaßnahmen definiert worden. Hinzu kamen weitere Sanierungen, die erst bei Seeleerstand erkennbar wurden.

Fleckenbachsee-Sanierungen 2017-2018

Fleckenbachsee-Sanierungen 2017-2018Das turnusmäßige Ablassen des Fleckenbachsees Ende des Jahres 2017 war mit der routinemäßigen Überprüfung des Gewässerzustands und dessen Bauwerken verbunden. In frühzeitiger Abstimmung zwischen Familie Köder vom Fleckenbachsee und den Vertretern des ASV Honhardt e.V. waren bereits im Herbst vor dem Ablassen mehrere Sanierungsmaßnahmen definiert worden. Hinzu kamen weitere Sanierungen, die erst bei Seeleerstand erkennbar wurden. Hierzu zählte der Gehölzrückschnitt im Bereich der Uferstraße, im Bereich der Seehütte und am Ostuferbereich, der Ipshofseeseite. Die Ausholzung erfolgte im Winterhalbjahr von Dezember 2017 bis Februar 2018.

Familie Köder fällte und barg die Bäume mittels eines Schleppers und die ASV-Mitglieder arbeiteten die Baumstämme und das Geäst teilweise auf. Ein Teil des Astwerks wurde schließlich einer Hackschnitzelverwertung zugeführt.

Weitere unsichere und marode Uferbereiche wurden sodann mittels Kettenbaggereinsatz und Steinschroppen / Haufwerk über mehrere Tage durch Familie Köder und beauftragter Firmen gesichert.

Der Hochwasserüberlauf im Bereich der Seehütte wurde einer Betonsanierung unterzogen, die größtenteils von Familie Köder und zusätzlich noch von ASV-Mitgliedern durchgeführt wurde.

Der Dachbereich der Seehütte wurde eigenständig vom ASV Honhardt e.V. und dessen Mitglieder saniert. Dabei wurden die Ziegel gereinigt, die Dachrinne repariert und neu beschichtet sowie die gesamte Außenhülle neu gestrichen. Auch diese Aktion erstreckte sich über mehrere Monate.

Löffelstelzweiher Biberschadenbeseitigung/Sanierung 2016/2017

LöffelstelzweiherDer Löffelstelzweiher, der wegen Biberschäden Anfang des Jahres in die Schlagzeilen gekommen war, wurde mittlerweile erfolgreich saniert. Beim Abschlussevent hat der Angelsportverein Honhardt e.V. die Beteiligten eingeladen und ein gutes Resümee gezogen. Im Herbst 2016 wurden nach dem turnusmäßigen Seeablassen erhebliche Uferschäden, vor allem vom Biber verursacht, festgestellt. Davon waren besonders die Seedammuferseite und Teile der Seesüdseite betroffen.

Der Biber hat dort maßgeblich an unzulässiger Stelle mehrere Fress-, Schlaf oder Spielhöhlen, die bis zu ca. 10 m tief in das Erdreich hineingewühlt wurden, hergestellt. Obwohl bereits etwa 1/3 der Seefläche komplett der Natur überlassen wird, ist in den unterhaltserforderlichen und sicherheitsrelevanten Seeuferbereichen leider ein Biberschaden entstanden, den vornehmlich die Gemeinde Frankenhardt als Eigentümer betraf.

Zunächst mussten Rückschnittmaßnahmen in mehreren Arbeitseinsätzen durch die Vereinsmitglieder des ASVs an den betroffenen Uferstreifen vorgenommen werden, damit die Baumaschinen, Bagger, Radlader und LKWs überhaupt an die Baustelle herankommen konnten. Der gesamte 120 m lange Ostuferdamm musste von vorhandenen Steinschüttungen bis zur Seesohle befreit werden, anschließend ein Auflager und Planum für große Felssteinbrocken, sogenanntes Haufwerk exakt eingebaut werden. Ferner wurde die Seesüdseite wegen Uferabschwemmungen mit Verlandungseffekt auf etwa 80 m Länge stabilisiert. Zusätzlich wurde auf 120 m Länge am Hauptdamm ein Maschendrahtzaun 2 m breit als künftiger Durchwühlschutz von den Vereinsmitgliedern im Ehrenamt auf das Uferböschungsplanum eingelegt, bevor der Bagger weiteres Haufwerk einbauen konnte. Die letzte ca. 30 cm dicke Oberflächensteinlage bildete das Steinfelsschroppenmaterial, das gleichzeitig ein guter Wellenbrecher ist und einen naturnahen, stabilisierenden Uferschutzstreifen ausbildet. Gleichzeitig ist diese Schroppenschüttung eine gute Unterlage für die Wiedereingrünung der Uferstreifen für Schilf, Röhricht und Uferpflanzen.

Die im Vorfeld vereinbarten Sanierungsziele wurden erfolgreich erreicht. Im See leben wieder alle heimischen Wassertierarten und vor allem Frösche, denen dieses Jahr ein großer Nachwuchs gelungen ist. Auch ein gesunder Grundbesatz an heimischen Fischen aus einem zertifizierten Fischzuchtbetrieb wurde von den Vereinsmitgliedern eingesetzt.

Krebslachensee Sanierung 2015/2016

KrebslacheDer Angelsportverein Honhardt e.V. hegt und pflegt das gepachtete Gewässer und Umfeld durch seine ausgebildeten Gewässerwarte und Mitglieder seit vielen Jahren mit eigenem Gerätepark. Als Aufzuchtgewässer für heimische und bedrohte Fischarten wird der kleine See durch die Fischerei genutzt und zur Verfügung gestellt.

Der im Rahmen der Flurbereinigung künstlich angelegte Krebslachensee südlich der Kläranlage Honhardt zwischen den Ortsteilen Honhardt und Steinbach / Jagst gelegen musste aufgrund der festgestellten sehr starken und fortgeschrittenen Verlandung im Winterhalbjahr 2015/2016 saniert werden. Die Verlandungssituation in dem durch Oberflächenwasserzufluss gespeisten kleinen See hat sich durch den Hitzesommer 2015 drastisch verschärft, da über Monate hinweg keinerlei Wasserzufuhr in den See erfolgte, der Seewasserspiegel weit mehr als sonst üblich absank und die Uferpflanzen eine enorme Ausbreitung durch den Niedrigwasserstand und kurzzeitig eingetretenen Flachwasserzone vollzogen. Nährboden durch eingespültes mit Dünger angereichertes Wasser gab der Verladung zudem Kraft.

Etwa 40 % der verlandeten Seewasserfläche im Einlaufbereich und nördlichen Seehälfte waren verbunden mit dem Niedrigwasserspiegel einer der Faktoren, weshalb die Sanierung dringend notwendig wurde, den See und die Wasserwelt der Fische und Wassertiere überhaupt als solches zu erhalten. Beim Ablassen des Gewässers durch die Mitglieder des ASV Honhardt e.V. im Frühjahr 2015 bedingt durch die unausweichliche Fischhälterung über die Wintermonate 2014/2015 im Zusammenhang mit der Notablassmaßnahme Tiefensee wegen einem dortigen akuten Mönchdefekt, wurden im Krebslachensee v.a. im Bereich zwischen der Insel und dem nördlichen Seedamm hohe Verschlammungen / Verlandungen angetroffen, die den normalerweise leichten und für die Fische sicheren Ablassvorgang zusehends deutlich verschärfte und letztendlich gar nicht mehr ermöglichte.

Das Wasser im See floß nicht mehr im Gefälle am Seegrund wie normalerweise ab und die Fische konnten nicht mehr vollständig am Rohrauslauf per Kescher schonend geborgen werden, ein großflächiger Rückstau hatte sich durch die Verlandung und Verschlammung eingestellt. Bild unten: Wasserablauf im See nicht mehr vollständig vorhanden wegen Verladung, im Hintergrund erkennbar erheblicher Laubeintrag durch übermäßigen Gehölzbewuchs.

Behelfsmäßig in der Not musste man mit vereinseigenen Wathosen in den See und die Fische per Hand einzeln bergen. Eine vollständige Bergung der zahlreichen Fische scheiterte im Frühjahr 2015 aufgrund der vorhandenen Schlammtiefen und der körperlich enorm bedingten Belastungen der Helfer, weshalb man den See dann letztendlich sofort wieder anstaute. Die verbliebenen Fische wurden dann im Herbst 2015 vollends entnommen und in die heimischen Gewässer, i.d.F. die Jagst umgesiedelt.

Im See werden z.B. die heimischen Fischarten Spiegel- und, Schuppenkarpfen, Schleie, Rotauge, Rotfeder, Kleinstfischarten bis in das 3-Jähriges Alter aufgezogen.

Tiefensee Mönch-Sanierung 2014/2015

Tiefensee MönchsanierungDer Tiefensee zwischen Neuhaus und Honhardt in der Gemeinde Frankenhardt ist ein künstlich angestauter See, der früher für einen Sägebetrieb genutzt wurde. Der See wird durch den Steinbach gespeist. Der Angelsportverein Honhardt e.V. hegt und pflegt das gepachtete Gewässer und Umfeld durch seine Gewässerwarte und Mitglieder seit vielen Jahren mit eigenem Gerätepark. Als Angelgewässer mit 2,3 Hektar Wasserfläche steht der mittelgroße See der Fischerei zur Verfügung.

Der Seewasserstand sank im Sommer des Jahres 2014 im Sommer unterwartet und ohne Einflußnahme um ca. 30 cm ab. Zunächst wurde nach Biberschäden Ausschau gehalten, was sich jedoch nicht bestätigte. Im Weiteren wurde dann der Mönch innenseitig und der inneren Mönchsohle mittels Leiterzugang untersucht. Dabei zeigte sich, das die Mönchkonstruktion an einigen Stellen altersbedingte gravierende Betonschäden aufwies. Trotz zunächst improvisierter Abdichtungsversuchen mittels Vliesdichtungseinbringung unmittelbar im Sohlbereich konnte lediglich ein Provisorium geschaffen werden, das den Wasserstand wieder auf den Normalstand brachte.

Das Risiko eines Wasseraustritts im Winter wurde deshalb abgewägt und aus fischereilicher Sicht deshalb ein außerplanmäßiges Notablassen im Herbst 2014 kurzfristig organisiert und vom ASV Honhardt e.V. und dessen Mitgliedern in Abstimmung mit Jörg Stegmeier durchgeführt.

Wäre im zugefrorenen Zustand im Winter z.B. ein unkontrollierbarer Wasseraustritt eingetreten, wäre die Gefahr für das Leben der Fische im Winter unvertretbar groß gewesen, da diese bei Eisgang und Minustemperaturen im Zuge eines Ablassversuches in deren Winterruhe wahrscheinlich nicht überlebt hätten. Zunächst stand daher die fachgerechte Durchführung der Ablassmaßnahme im Vordergrund und die Fische zu bergen.

 

Löffelstelzweiher bei Honhardt Sanierung 2013

Der Löffelstelzweiher

Der Löffelstelzweiher bei Honhardt in der Gemeinde Frankenhardt wurde im Zuge der Flurbereinigung angelegt. Der See wird durch Oberflächenwasser gespeist. Der Angelsportverein Honhardt e.V. hegt und pflegt das Gewässer und Umfeld durch seine Gewässerwarte und Mitglieder seit nunmehr 12 Jahren. Als Angelgewässer mit 1,6 Hektrar Wasserfläche steht der mittelgroße See mit Auflagen dem Angelsporthobby zur Verfügung.

Der künstlich angelegte See hatte bereits seit seinem Bau in der Vergangenheit kleinere Sanierungen im Uferbereich des Seedammes durch unzureichende Ufersicherung in der Bauphase verursacht.

Im Zuge der Ablassmaßnahmen durch den ASV Honhardt e.V. im Herbst 2012 zeigten sich erhebliche Schäden an den Uferbereichen, insbesondere am ostseitigen Seeufer bedingt durch den ständigen Wellenschlag von der Wetterseite, als auch durch den winterlichen Eisgang. Die drastischen Erosionen am Ostuferbereich betrugen vor der Sanierung bis zu ca. 3,0 m und waren auch im Zuge der Sanierung aus Kostengründen nicht wieder wie im Urzustand herstellbar. Verbunden mit den Erosionen damit ist die Verlandung des Seegrundes und eine langfristige Gefährung des künstlich hergestellten Seedammes.

Eine grundlegende Sanierung der Ostuferseite war somit erforderlich.

Im Herbst 2012 wurde der See durch die Mitglieder des ASV Honhardt e.V. abgelassen und der Gemeindeverwaltung nach Sichtung der Uferschäden ein Sanierungsvorschlag unterbreitet, der im Winterhalbjahr 2012/2013 umgesetzt wurde.