Unsere Jagststrecke, ein Idyll der Natur

Jagst im SommerNein, nicht jeder Angler fischt gerne in einem Fliessgewässer. Die Jagst als Fliessgewässer zwischen der Kläranlage Stimpfach und der Gewässergrenze unterhalb von Steinbach / Jagst zum Fischwasser Jagstheim lässt sich manchmal nicht einfach so befischen.

Man muß schon üben und das Gewässer selbst entdecken, um einen Angelerfolg zu erzielen. Ausserdem müssen Wetter, Wasser und andere Dinge übereinstimmen, die die Angler selbst entdecken müssen. Viele Fischnährtiere berichten unsere Gewässerwarte sind vorhanden, was darauf schliessen lässt das die Fische vornehmlich den natürlichen Köder annehmen und sich mit manchem Angelköder vorsichtig und vielleicht schwer tun.

Vor allem in den warmen Sommermonaten, wenn auch das Wasser seine Temperatur bekommt werden die Fische aktiv. Früh morgens, schon eine Stunde vor Sonnenaufgang ist oft die beste Beißzeit. Sobald es dann heller wird, wird es schon schwieriger mit dem Fischfang, denn diese sind scheu und jede noch so kleine Störung am Ufer verschreckt die scheuen Fische in der naturbelassenen Jagst. Ja, ruhig und still sollte man sich verhalten auch in den späteren Abendstunden an denen im Sommer gerne nachtgeangelt wird. Mit etwas Glück trübt sich das Wasser nach einem Regenguß gerne ein und die Fische werden noch aktiver, vor allem nach großen schwülwarmen Gewitterregen ist Beißzeit an der Jagst.

Aber oft geht man auch ohne Fang nach Hause, denn einmal der Kormoran und der nichtheimische Waller setzen dem heimische Fischbestand ganz erheblich zu. Fangeinbrüche bis zu 85% werden von der unteren Jagst seit Jahren gemeldet, was vor allem dem Kormoran verursacht wird.

Jagst im SommerEtwa 3,8 km lang ist das Fischwasser des ASV Honhardt e.V. und hat Breiten zwischen cirka 8 und 25 m, Tiefen bis zu etwa 4,5 m an ausgespülten Stellen, aber auch einige flachere Zonen. Es gibt strömungsreiche Strecken und langsam fließende Strecken.

Die Gewässerregion zählt zur Brachsen/Karpfenregion. Die Jagst windet sich in einigen Kurven im flachen breiten Jagstwiesen hinunter. In Steinbach Jagst ist eine Wehranlage vorhanden, aus der der Mühlkanal abgeleitet wird zur Stromerzeugung. Unterhalb strömt der Mühlenkanal wieder in die Jagst hinein.

Die Angler fischen deshalb von der Wehroberkante bis zum Mühlkanaleinlauf nicht. In die Jagst laufen mehrere kleine Gräben und Bäche in unserem Stück in die Jagst, so oberhalb der oberen Gewässergrenze der Goldbach der aus Richtung Sandhof entspringt, der Steinbach, der Nordwestlich von Mainkling entspringt und der Brunnenbach, der im Wald von Bechhof entspringt. In den Bächen sind für den Laichzug somit ebenfalls die in der Jagst heimischen Fische vertreten.

Vorsicht ist geboten bei Hochwassersituationen an der Jagst. Binnen kürzester Zeit kann bei schweren Regenfällen der Wasserspiegel massiv und rasant ansteigen, das Angler und Ihr Fahrzeug schon mal baden gingen. Die heimischen Fischarten sind:

Rotauge, Rotfeder, Buntbarsch, Kaulbarsch, Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen, Wildkarpfen, Hecht, Zander, Brachse, Laube, Karausche, Schmerle, Gründling, Stichling, Aal, Bachforelle, Schleie, Elritze, Barbe, Hasel, Döbel, Nase, Mühlkoppe, Schneider. Schlammpeitzger, Moderlieschen. Die Jagst bietet allen Anglern eine Möglichkeit diese in Ihrer wilden und ruhigen Form zu entdecken und zu befischen. Wie gesagt, Jagstfischen will gelernt werden und ist auch eine Pficht eines jeden Anglers im Rahmen seiner Aufgabe der Fischhege und -pflege nachzugehen.

  • An der Jagst
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  • Jagst 2014
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  • Jagst im Februar 2017
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